Patienteninformation

Hier finden Sie Informationen zu Erkrankungen, die mit JOTEC Produkten behandelt werden können.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Thorakales Aortenaneurysma

Bei einem Aneurysma handelt es sich um eine krankhafte, örtlich begrenzte und spindel- oder sackförmig aussehende Ausbuchtung bzw. Ausweitung eines Blutgefäßes, die durch angeborene oder erworbene Schwächen bzw. Veränderungen der Gefäßwand entsteht.

Der Begriff „Aneurysma“ leitet sich dabei aus dem altgriechischen Wort „aneúrysma“ ab, das wörtlich übersetzt „Erweiterung“ bedeutet. Grundsätzlich können alle Blutgefäße von einem Aneurysma betroffen sein. In den meisten Fällen bildet sich eine solche Gefäßerweiterung aber entlang der Arterien, sprich jener Blutgefäße, die das mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen weg zu den Organen, Muskeln und Geweben des Körpers transportieren. Ein Aneurysma wird deshalb auch als Arterienerweiterung oder arterielle Aussackung bezeichnet. An den Venen, also den Blutgefäßen, die das sauerstoffarme Blut zum Herzen hin führen, tritt ein Aneurysma nur selten auf.

Aneurysmen, die sich im Bereich der Brustschlagader ausbilden, bezeichnet man als thorakale Aneurysmen. Sie sind deutlich seltener (ca. 5% aller Aneurysmen) als Aneurysmen im Bereich des Bauches. Sie werden meist im Rahmen von Routineuntersuchungen (Röntgen - Thorax) durch beispielsweise eine Verbreiterung auffällig. Aneurysmen im thorakalen Bereich werden ab einem Durchmesser von 5,5 cm, zur Verhinderung einer Ruptur, behandlungsbedürftig.

E-vita OPEN PLUS

Das E-vita OPEN PLUS Hybrid Stentgraft System ermöglicht die einstufige Behandlung komplexer thorakaler Aortenerkrankungen durch Kombination chirurgischer und endovaskulärer Gefäßtherapie.

E-vita THORACIC 3G

E-vita THORACIC 3G ist ein Stentgraft System der dritten Generation und verbindet langjährige Erfahrung mit neuesten Technologien, um die endovaskuläre Therapie selbst schwieriger Gefäßanatomien zu ermöglichen.

Thorakale Dissektion

Die Aorta ist in drei Schichten aufgbaut:

  • Intima: Innerste Schicht aus Endothel, welches das Gefäß auskleidet.
  • Media: Mittlere Schicht aus glatten Muskelzellen, Bindegewebszellen und elastischen Fasern.
  • Adventitia: Außenschicht aus Bindegewebe.

Eine Dissektion der Aorta entsteht, wenn die Gefäßintima einreißt und Blut in die Gefäßmedia eintritt. Da das Blut unter hohem Druck steht, kommt es zu einer longitudinalen Aufspaltung der Media über weite Strecken.

Bei der Dissektion entstehen funktionell zwei Gefäßlumina, ein "wahres" Lumen, das von der normalen Gefäßintima begrenzt wird, und ein "falsches" Lumen, das von der Media und der Adventitia begrenzt wird.

Die Stelle, an der die Intima ursprünglich eingerissen ist, bezeichnet man als "Entry". Über dieses Entry strömt das Blut zunächst in das falsche Lumen ein und kann zur Verdrängung oder vollständigen Verlegung des wahren Lumens führen. Meistens hält der Intimaschlauch dem Druck im falschen Lumen nicht stand, und es kommt zu weiteren Einrissen weiter distal des Entrys, durch die das Blut aus dem falschen Lumen wieder in das wahre Lumen übertritt ("Re-Entry").

E-vita OPEN PLUS

Das E-vita OPEN PLUS Hybrid Stentgraft System ermöglicht die einstufige Behandlung komplexer thorakaler Aortenerkrankungen durch Kombination chirurgischer und endovaskulärer Gefäßtherapie.

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E-vita THORACIC 3G ist ein Stentgraft System der dritten Generation und verbindet langjährige Erfahrung mit neuesten Technologien, um die endovaskuläre Therapie selbst schwieriger Gefäßanatomien zu ermöglichen.

E-xl

Der E-xl Aortenstent wurde speziell zur Behandlung von Läsionen der Aorta entwickelt, insbesondere bei Dissektionen oder Stenosen. Der E-xl Stent lässt ideal im Rahmen etablierter endovaskulärer Therapien anwenden und ist gleichermaßen zur Palliativbehandlung bei Vena Cava Syndrom geeignet.

Abdominelles Aortenaneurysma

Bei einem Aneurysma handelt es sich um eine krankhafte, örtlich begrenzte und spindel- oder sackförmig aussehende Ausbuchtung bzw. Ausweitung eines Blutgefäßes, die durch angeborene oder erworbene Schwächen bzw. Veränderungen der Gefäßwand entsteht.

Der Begriff „Aneurysma“ leitet sich dabei aus dem altgriechischen Wort „aneúrysma“ ab, das wörtlich übersetzt „Erweiterung“ bedeutet. Grundsätzlich können alle Blutgefäße von einem Aneurysma betroffen sein. In den meisten Fällen bildet sich eine solche Gefäßerweiterung aber entlang der Arterien, sprich jener Blutgefäße, die das mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen weg zu den Organen, Muskeln und Geweben des Körpers transportieren. Ein Aneurysma wird deshalb auch als Arterienerweiterung oder arterielle Aussackung bezeichnet. An den Venen, also den Blutgefäßen, die das sauerstoffarme Blut zum Herzen hin führen, tritt ein Aneurysma nur selten auf.

Am häufigsten betroffen ist die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma oder auch abgekürzt BAA).

Warum ist ein Bauchaortenaneurysma gefährlich?

Die Hauptgefahr besteht darin, dass ein Aneurysma plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommt. Andere Risiken bestehen z. B. in der Bildung von Blutgerinnseln im Aneurysma, die zu akuten Gefäßverschlüssen in den Beinen führen können.

Was ist die Ursache für ein Bauchaortenaneurysma (BAA)?

Die meisten Aneurysmen werden durch die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) hervorgerufen. Fünf von hundert Männern über 65 Jahre haben eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader, welche überwacht werden. Bei einem von hundert Patienten ist eine umgehende Behandlung notwendig! Aktive und frühere Raucher sind besonders gefährdet, darüber hinaus wird auch eine erbliche Veranlagung beobachtet. Frauen haben ein niedrigeres Risiko, sollten aber bei Vorliegen von Risikofaktoren (Nikotinabusus, Arteriosklerose) ebenfalls untersucht werden.

E-tegra

Das E-tegra Stentgraft System erlaubt die Therapie selbst schwieriger Gefäßanatomien und erweitert die endovaskulären Behandlungsmöglichkeiten infrarenaler abdomineller Aortenaneurysmen.

E-vita ABDOMINAL XT

E-vita ABDOMINAL XT ist ein bewährtes Stentgraft System zur endovaskulären Behandlung von abdominellen Aortenaneurysmen.

E-liac

Der E-liac Stentgraft ermöglicht die endovaskuläre Behandlung aorto-iliakaler sowie isoliert iliakaler Aneurysmen.

Beckenarterienaneurysma

Diese sind meist mit den Bauchaortenaneurysmen kombiniert, können jedoch auch isoliert vorkommen. Erstreckte sich ein Beckenarterienaneurysma über die Aufzweigung in die innere und äußere Beckenschlagader (Iliakabifurkation), mußte früher offen operiert werden, wenn man die Durchblutung der inneren Beckenschlagader erhalten wollte. Alternativ wurde ein Stentgraft eingeführt und die innere Iliakalarterie mit Hilfe von Metallspiralen verschlossen. Heute verfügt man über spezielle Iliakale Stentgrafts, die in Form eines „Y“ minimal invasiv eingebracht werden. Auf diese Weise wird das Aneurysma durch einen kleinen Eingriff ausgeschaltet und die Beckendurchblutung erhalten.

E-liac

Der E-liac Stentgraft ermöglicht die endovaskuläre Behandlung aorto-iliakaler sowie isoliert iliakaler Aneurysmen.

E-ventus BX

Der E-ventus BX ist ein ballon-expandierbarer Stentgraft zur endovaskulären Behandlung der Nieren- und Beckenarterien im Falle von Rupturen, Dissektionen und Aneurysmen.